English  |  Deutsch  |  Italiano  |  Français
148. LEOPOLD MOZART AN SEINE FRAU , SALZBURG

[15 Dezember 1769]
Freytags um 6 uhr abends. Insprugg.
Wir sind schon eine halbe Stund hier. Mittags waren wir in Schwatz; die gegend nahe gegen Insprugg schien mir etwas dem wege nach Hallein bey Kaltenhausen herum gleich zu seyn; so wie Insprugg selbst eine dergleichen Lage hat. sonst weis noch nichts zu sagen. Wir sind, Gott Lob, wohl auf. wir Logiren beym weisen Kreutz. wenn du mir etwas zu schreiben hast, so kannst den Brief hieher lauffen lassen: sollte ich unterdessen abreisen, so melde ich es schon vorhero auf dem Postammt, daß die Briefe nach Botzen gehen sollen. Mache nur die Adresse: à Mr: Mozart Maître de Chapelle de la Musique de S: A: S: Le Prince Archevêque de Salzbourg.
Ich habe in gedanken das schlüsserl zum Clavicord an meiner Uhr mit fort genommen: hier sende es zurück, weil es unnotig ist solches so weit mit herum zu schleppen. Sorge, daß es nicht verloren wird.
Lebe wohl! Lebt alle wohl! der Wolfg: und ich Kissen dich und die Nannerl und bin dein alter
Mztmpa

Diesen Brief gieb gleich auf die WienerPost . footnote1
Bitte benutzen Sie den folgenden Hinweis beim Zitieren dieser Webseite:
Eisen, Cliff et al. Mit Mozarts Worten, Brief 148 <http://letters.mozartways.com>. Version 1.0, herausgegeben von HRI Online, 2011. ISBN 9780955787676.
Mit Mozarts Worten. Version 1.0, herausgegeben von HRI Online, 2011. ISBN 9780955787676.