The Hartlib Papers

Title:Copy Extracts On Weaving, Rave, Morian, Hubner? & Pell, In German And English
Dating:undated
Ref:8/16/1A-5B: 1B, 3B, 4B BLANK
Notes:8/16/5A-B is a scrap of paper torn from a probably unconnected document; 5B used by Hartlib to make note.
[8/16/1A]

[Hartlib:]
          Inventiones
             Textoriæ
              Wolzogens.
[8/16/2A]

[scribal hand:]
        Memorandum for Mr Dury.
My Collegue Brosterhuisen told me that the Ladies and women of quality in Moravia etc had small [deleted word] loomes, about the bignesse of a common deske, in which they used to weave silke wastcoates & other such small textures, with floures of gold & silver: and that this art, they called Le petit mystere. He said that Monsieur Wolzogen's Lady, before they went into Sweden, made use of such a loome in Amsterdam.
     If she now have any such loome, or he can give a sufficient description of it; it would be acceptable to divers persons in England.
[Hartlib:]
          Ex literis[altered from litteris?] Ch. Ravii. 6 Sept. 1653.
  Responsum obtinui a Wolzogenio vti sequiter -- angehend das Textorium meiner liebesten Sehligen so bekenne ich dass also bald nach meiner liebesten tod eine vnbekandte frawes-persohn
[8/16/2B]

mich darumb gebeten, welches ich ihr auch willigst mitgetheilet, weil ich auss sorg vnd [bekummer?] ihre dergleichen hand-sachen lieber auss den augen, als bey mir haben wolte, weil es doch meiner Tochter die dazumahl klein vnd vnwissend, nicht dienlich. Vber dem hat es meine liebste [mir?] in Amsterdam machen lassen, die es aber nicht recht machten, vnd das daher, weil sie es zwar dem handwercks man repræsentirte aber sie wusten es nicht allerdings zu folgen. Zu Wien hatss das Burger-Volck vnd frawen-zimmer in tòglichem gebrauch. Dafern der H. H. dahin schreibe, werde Er eine bessere Description dan ich haben kan, daher zu gewerten haben.
            Morian Amsterdam 5 dec. 1653.
  Den Weberstuel - belangend welchen H. Wolzogens sehlige Haussfraw gebraucht, so ist derselbe mir wol bekandt Ich gedencke noch wol dass sie denselben hier machen lassen, weiss auch von wannen sie denselben bekommen hat. Meine seelige schwester hat gleichfals sich darin delectiret vnd haben vieleicht beÿde einen Schulmeister gehabt. Die Delineation hoffe ich dem H. zu verschaffen, die kunst aber muss der H von andren haben, dan dazu weiss ich als [noch?] keinen rath.
[8/16/3A]

             Bohemia-Loomes
               Ex Lit [Hubner?] 20.dec. 1653
Was Er ex Pellii Relatione von den kleinen Weber-stulen, so in Mòhren vnd Oesterich vnter dem furnehmen Frawen-Volck gebrauchlich sein sollen vnd darauff man shmalle seidene zingl mit guldenen vnd silbern blumen, wircken könne, meldet, davon habe ich hiebevor noch nichts vernommen, will mich aber mit fleis deshalben erkundigen, vnd was ich erfahren werde, dem Hern mit mehrern vberschreiben. /
[8/16/4A]

           Amsterdam 26.dec. 1653 Mr Morian
Den Weberstul belangend , so habe ich denselben in meiner gewalt, kan also [mitunder?] ein Model oder das Original selbsten bekommen. Aber den gebrauch vberzuschreiben oder auch nur zu vernehmen. darzu weiss ich noch zur zeit ganz keinen rath. Auch lassen solche Handwercke sich nicht beschreiben, dass mans begreiffen könne, wie dem H. selbst bekand ist, also dass auf schriftliche Instruction meines erachtens, keine rechnung zu machen ist, zumahlen eben diess werck vngemein ist vnd gross nachdencken erfordert wie mir von alters noch bekandt ist.
[second scribal hand:]
     Ex Litteris Pellij. Februar: 15. 1657. à Zurich.
It is not vnlikely, that Mrs Comenius knowes that petty Mysterie of Moravian Weaving, whereof I gave you a Memorial some yeares agoe. I would not have him troubled with the Description of it: but if his Wife or any Daughter of his know it, I could wish, that she would teach it to one of Mr Rulicius his Daughters, or some other, from whom at least one of mine might learne it. For I beleeve, there might be good vse made of it, for a better Feminine Employment, than they now finde, in innumerable fiddlefaddles wherein they waste a great part of their time./.
[8/16/5A]

[another hand:] a more priuate nature then [print?], & should be glad to vnderstand from you the actions of paris which are vsually omitted by the Gaserte in the Gasertts [symbol?] he is soe tender as to matter of [charges? altered] that vnles he sees clearly how he may free you wholly both goeing et coming [letter deleted] he dares not presume vppon you in soe great a fauor, [word illeg: blot on MS] sir you will find reallity in him, which is assured you
[8/16/5B]

[Hartlib:]
Wo Ihm
Er lesse dieses Memorandum vnd wo Ihm dergleichen artige Weber-kunst bekand bitte mir solche anzuzeigen vnd zu beschreiben.
[another hand:]
Ich weiss mich zwar [deletion] noch von langem her zu erinnern. gesehen zu haben kleine Laden worinnen man, Seiden, garn, vnd dergleichen weben können welche ohgefehr Einen Ehlen lang. vnd halben oder 1/<sub>3</sub> ehlen breid. vnd vber ¨ ehl nicht hoch gewesen, ob es aber dergleichen waren kan ich nicht wissen auch [continuation upside down above the Hartlib memo] nun noch nicht recht wiederumb zu gedechtnuss bringen oder vorbilden wie sie eigendlich, vnd <mit> wie vielen handbewegungen beschaffen. Sonst so viel Ich noch weiss kunte man darauf eben so bequem weben vnd darmit seines [gefallenes?] vmbgehen gleich, dass der [alten zimer?] mit den spitzen kasten pflegt vmbzugehen. Kann ich mich aber desselben hinwiederumb ersinnen, bleibts dem H vnverhalten -